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	<title>Hier. Blog. Meins.</title>
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		<title>Apple und die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tage lief es durch die Nachrichten: Apple-Chef Tim Cook hat zum ersten Mal über die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben gesprochen. Die Presse hat das aber meiner Meinung nach irgendwie nicht ganz richtig verstanden und die Stammtische in diesem Land &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2012/01/apple-und-die-arbeitsbedingungen-bei-den-zulieferern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage lief es durch die Nachrichten: Apple-Chef Tim Cook hat zum ersten Mal über die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben gesprochen. Die Presse hat das aber meiner Meinung nach irgendwie nicht ganz richtig verstanden und die Stammtische in diesem Land kommen zum Ergebnis &#8220;endlich machen die mal was&#8221;. Aber was genau ist das, was &#8220;die&#8221; machen? Ein paar Überlegungen.<span id="more-868"></span>Wir erinnern uns an eine Zeit zu der es Apple deutlich schlechter ging als heute. Damals stellte Apple seine Hardware in Eigenregie her, hatte hohe Fertigungskosten und drohte an sich selbst einzugehen. Damals kam dann Tim Cook. Seine Vorschläge zur Optimierung wurden von Steve Jobs abgenickt und die Folge war, dass Apple die eigene Herstellung aufgab und komplett auf das zu diesem Zeitpunkt bereits weit verbreitete OEM-Prinzip setzte. Dabei werden die Geräte komplett oder teilweise von Zulieferbetrieben im Auftrag produziert. Das war jedoch keinesfalls eine Erfindung von Apple oder Tim Cook, sondern bereits Usus in der Branche.</p>
<p>Heute fertigt kaum noch ein Elektronik-Hersteller selbst, sondern lässt seine Produkte in Gegenden dieser Welt fertigen in denen es so günstig wie nur irgend möglich ist.</p>
<p>In diesen Ländern werden die Gesundheit und Arbeitszeiten der Arbeiter nicht annähernd so geschützt, wie in Europa oder der sogenannten &#8220;ersten Welt&#8221;. Aber es sorgt auch dafür, dass wir Notebooks für 400 € kaufen können und Fernseher für unter 200 € zu bekommen sind. Erweitert auf andere Branchen sind diese Bedingungen auch dafür verantwortlich, dass man Schuhe und Bekleidung beim Discounter für kleines Geld kaufen kann.</p>
<p>Was ich damit sagen will? Ganz einfach: Wir brauchen diese menschenverachtenden Arbeitsbedingungen. Unser ganzer Wohlstand braucht diese Bedingungen, denn nur mit ihnen ist es möglich, dass wir unseren Lebensstandard aufrecht erhalten können. Das mag hart klingen, dürfte aber jedem klar sein, der ein bisschen darüber nachdenkt. Wer in den Elektronik-Markt geht und ein Notebook für 400 € kauft, der will nicht nur billige Komponenten, sondern er will auch, dass in China Leute unter für unser Verständnis unwürdigen Bedingungen diese Geräte zusammenschrauben. Jeder, der ein solches Gerät kauft signalisiert damit &#8220;ja, ich will, dass diese Arbeiter in China geknechtet werden, denn ich finde das gut, denn es liefert mir günstige Geräte&#8221;. Wer seine Schuhe beim Discounter kauft, der findet es gut, dass in armen Ländern die Arbeiter in Gerbereien und Färbereien ihre Gesundheit für unsere günstigen Preise opfern und elendig an den Folgekrankheiten verrecken.</p>
<p>Wenn wir schon bei China sind, bleiben wir auch kurz da. Meine Informationen beziehe ich dazu aus erster Hand von Personen die schon seit vielen Jahren in China leben und auch in den entsprechenden Bereichen über Einblick verfügen. Bei uns in der Presse kommt beispielsweise eine Meldung, wenn  bei Foxconn (einer der größten Auftragsfertiger (wenn nicht sogar dem größten) für Elektronik) ein Arbeiter Selbstmord begeht. In der entsprechenden Region in China interessierte sich aber tatsächlich niemand dafür und auch die dortige Presse griff das Thema nicht auf.<br />
Nach meinen Informationen ist es aber auch so, dass die Bedingungen bei Foxconn für unsere Verhältnisse zwar schlimm, für China aber durchaus üblich und noch zu den besseren gehören. Auch die gezahlten Löhne sind höher als in vergleichbaren Bereichen.</p>
<p>In der &#8220;ersten Welt&#8221; stürzte man sich auf die Firma Apple, weil sie angeblich für diese Verhältnisse verantwortlich sei und blendete dabei einfach aus, dass Foxconn eben auch für andere Hersteller unter den gleichen Bedingungen produziert.</p>
<p>Apple, damals noch unter Steve Jobs, begann Zulagen an die Mitarbeiter von Foxconn zu zahlen, die in die Apple-Produktion eingebunden waren. Nur Apple tat das. Man stelle sich das vor: Ein Auftraggeber holt sich das Angebot von einem OEM-Fertiger. Dieser macht ein Angebot und der Auftraggeber nimmt es an. Damit ist aber ein großer Teil der Verantwortung beim Auftragnehmer. Hier geht jetzt aber ein Auftraggeber hin und zahlt einen Teil des Gehaltes der Arbeiter seines Auftragnehmers. Das ist schon mehr als nur ungewöhnlich.</p>
<p>Für die Öffentlichkeit kümmert sich Apple jetzt also um die Arbeiter. Das ist aber auch wieder nur die halbe Wahrheit, denn das tun sie bereits seit einigen Jahren. Im letzten Jahr deckte Apple bei den Kontrollen seiner Zulieferer auf, dass es in einigen Betrieben Kinderarbeit gab. Apple unterbrach die Verträge oder kündigte sie direkt. Mir ist kein anderer Hersteller bekannt, der mit solchen Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen würde – noch, ob überhaupt solche Kontrollen stattfinden. Bekannt sind sie aus dem Bekleidungssektor – werden aber noch lange nicht von allen Herstellern durchgeführt, wie beispielsweise die Stiftung Warentest regelmäßig zu berichten weiss.</p>
<p>Kommen wir aber wieder zum Ausgangsthema zurück. Tim Cook will jetzt die Bedingungen verbessern, für die er am Beispiel Apple auch ein Stück weit die Verantwortung trägt.</p>
<p>Apple ist ein Konzern und Konzerne tun nichts, ohne einen Plan in der Hinterhand zu haben um seine eigene Marktposition zu verbessern. Auch in diesem Fall ist das nicht anders.</p>
<p>Schauen wir und den Markt an. Apple ist Marktführer im Bereich der Tablets. Kein anderer Hersteller schafft es derzeit vergleichbare Geräte mit entsprechender Qualität zu einem geringeren Preis als Apple anzubieten. Apple ist aber der einzige Hersteller von Consumer-IT-Elektronik der noch echte Gewinnmargen vorweisen kann.</p>
<p>Gehen wir weiter zu Notebooks. Auch hier ist es scheinbar der Konkurrenz nicht möglich, Geräte zu produzieren, die eine vergleichbare Qualität vorweisen und preislich Apple unterbieten (man vergleiche die Lenovo ThinkPad-T-Serie). Dieser Fakt treibt mittlerweile ziemlich seltsame Blüten, so beschimpfte HP kürzlich im Rahmen der CES 2012 die Firma Apple weil sie ihre Geräte zu preiswert verkaufen würde. Bringen wir uns in Erinnerung: Apple kann als einziges Unternehmen in diesem Bereich noch Margen vorweisen.</p>
<p>Und jetzt fragen wir uns: Was passiert, wenn sich die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben verbessern? Die Preise für die Komponenten werden steigen. Das führt aber automatisch zu steigenden Preisen für die Endprodukte.</p>
<p>Bei Apple sind die Margen üppig genug um steigende Preise für Komponenten ein Stück weit mit ihnen zu verrechnen (Apple hat enorm steigende Absatzzahlen, so dass mit geringeren Margen immer noch völlig ohne Anstrengung ein höherer Gewinn erzielt werden kann). Bei den anderen Herstellern ist das aber genau nicht der Fall. Aus diesem Grund hat IBM schon vor Jahren seine defizitäre Computer-Sparte abgestossen und auch HP hatte angesichts der schlechten Geschäftszahlen im Jahr 2011 über einen ähnlichen Schritt nachgedacht. Weitere Hersteller werden in den kommenden Jahren angesichts eines schwindenden Marktes folgen.</p>
<p>Wenn Apple jetzt also öffentlichkeitswirksam für bessere Bedingungen in den Zulieferbetrieben plädiert, geraten die anderen Hersteller damit automatisch unter Zugzwang – sie sind es plötzlich, die in einem schlechten Licht erscheinen. Sie müssen künftig zu höheren Preisen einkaufen und ihre Produkte mangels entsprechender Margen teurer machen. Dagegen könnten die Preise von Apple stabil bleiben und sich so die Marktsituation für die anderen Hersteller deutlich verschlechtern. Neben den Arbeitern in den Zulieferbetrieben dürfte Apple als einziger mit Gewinn aus dieser Situation hervorgehen.</p>
<p>Ich will hier ganz sicher nicht die Firma Apple mit einem Heiligenschein ausstatten und in gleißendes Licht tauchen. Was mich aber wirklich ärgert ist wenn aufgrund mangelnder Informationen vollkommen unsachliche Diskussionen geführt werden. Wäre eine andere Firma in der gleichen Situation und hätte ähnliche Aktivitäten in der Vergangenheit vorzuweisen, wäre dieser Artikel genauso, nur mit anderem Warenzeichen entstanden.</p>
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		<title>iTunes Match in Deutschland verfügbar</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/12/itunes-match-in-deutschland-verfugbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 07:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[itunes]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten Tage ging es an einigen Stellen schon los, Leute konnten iTunes Match kaufen, doch funktionierte es nicht. Apple erstattete die Beiträge auch zurück. Heute morgen sieht die Welt aber anders aus.iTunes geöffnet, nach App-Updates gesucht, Podcasts aktualisiert und &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/12/itunes-match-in-deutschland-verfugbar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage ging es an einigen Stellen schon los, Leute konnten iTunes Match kaufen, doch funktionierte es nicht. Apple erstattete die Beiträge auch zurück.<br />
Heute morgen sieht die Welt aber anders aus.<span id="more-861"></span>iTunes geöffnet, nach App-Updates gesucht, Podcasts aktualisiert und dann findet sich plötzlich in der linken Navigation das Wölkchen:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-16-um-08.50.00.png" alt="iTunes Match in Seitenleiste" title="Bildschirmfoto 2011-12-16 um 08.50.00.png" border="0" width="201" height="105" /></p>
<p>Also mal direkt angeklickt und natürlich gekauft…</p>
<p>Und im Gegensatz zu den letzten Tagen beginnt iTunes mit der Arbeit…</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-16-um-08.51.59.png" alt="iTunes gleicht Musik für Match ab" title="Bildschirmfoto 2011-12-16 um 08.51.59.png" border="0" width="600" height="343" /></p>
<p>Und wenn iTunes dann fertig ist, geht es wirklich los…</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-16-um-09.03.05.png" alt="iTunes lädt gematchte Songs" title="Bildschirmfoto 2011-12-16 um 09.03.05.png" border="0" width="600" height="334" /></p>
<p>Da danke ich Apple doch mal direkt für dieses &#8220;Weihnachtsgeschenk&#8221;. Endlich.</p>
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		<title>Volksabstimmung zu Stuttgart 21</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/11/volksabstimmung-zu-stuttgart-21/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 13:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahrscheinlichkeiten. Kein Kommentar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahrscheinlichkeiten. Kein Kommentar.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Wahrscheinlichkeit-Tibet_S21.png" alt="Wird die Volksabstimmung um S21 etwas ändern?" title="Wahrscheinlichkeit Tibet_S21.png" border="0" width="600" height="289" /></p>
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		<title>Das Wetter</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/11/das-wetter/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wetter ist Voodoo – oder so. Ich habe einfach einmal ein paar Apps nebeneinander gepackt und direkt verglichen mit einer realen Temperatur. Außerdem beantwortet sich die Frage, ob die oft gescholtene iPhone-Wetter-App wirklich so schlecht ist.Mein kleiner Vergleich umfasst &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/11/das-wetter/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter ist Voodoo – oder so. Ich habe einfach einmal ein paar Apps nebeneinander gepackt und direkt verglichen mit einer realen Temperatur. Außerdem beantwortet sich die Frage, ob die oft gescholtene iPhone-Wetter-App wirklich so schlecht ist.<span id="more-850"></span>Mein kleiner Vergleich umfasst die folgenden Programme:</p>
<ul>
<li>Die Wetter-App vom iPhone</li>
<li>WeatherPro von MeteoGroup (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/weatherpro/id294631159?mt=8" target="_blank">iTunes</a>)</li>
<li>Shine (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/shine-weather-at-a-glance/id435866923?mt=8" target="_blank">iTunes</a>)</li>
<li>Safari mit der <a href="http://meteocentrale.ch" target="_blank">Meteocentrale.ch</a> von Meteomedia (ich habe die Schweizer Seite genommen, weil die Webseite von wetter.info einfach furchtbar aussieht)</li>
</ul>
<h3>Samstag</h3>
<p>Die reale Temperatur betrug exakt 1 °C.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1344.jpg" alt="iPhone Wetter Samstag" title="IMG_1344.jpg" border="0" width="155" height="232" /> <img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1341.jpg" alt="Weather Pro Samstag" title="IMG_1341.jpg" border="0" width="155" height="232" /> <img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1342.jpg" alt="Weather Samstag" title="IMG_1342.jpg" border="0" width="155" height="232" /> <img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1343.jpg" alt="Safari Meteocentrale Samstag" title="IMG_1343.jpg" border="0" width="155" height="232" /></p>
<p>Das iPhone und Shine treffen die Situation sehr gut, einen kompletten Ausreißer gibt es bei WeatherPro. Das liegt aber daran, dass aufgrund des ziemlich lückenhaft scheinenden Meßnetz der MeteoGroup eine Station aus Essen für die Daten herangezogen wird, was über 34 km entfernt liegt.<br />
Ein bisschen enttäuscht bin ich von Meteomedia (die eigentlich den besten Wetterbericht machen, aber leider nur mit einer schlechten Telekom-App auf dem iPhone zu finden sind), aber auch hier gibt es eine Erklärung, denn die Messstation sitzt in Gevelsberg Oberbröcking, was 9 km weit weg ist und aufgrund der Lage ein etwas anderes Wetter hat. Die Alternative wäre die Station in Dortmund, aber die trifft es auch nicht.</p>
<p>Es lag leichter Nebel über den herbstlichen Wäldern, was Shine und die iPhone-App korrekt erkannt haben.</p>
<h3>Sonntag</h3>
<p>Die reale Temperatur betrug exakt 0,3 °C.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1345.jpg" alt="iPhone Wetter Sonntag" title="IMG_1345.jpg" border="0" width="155" height="232" /> <img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1346.jpg" alt="Weather Pro Sonntag" title="IMG_1346.jpg" border="0" width="155" height="232" /> <img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1347.jpg" alt="Weather Sonntag" title="IMG_1347.jpg" border="0" width="155" height="232" /> <img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1348.jpg" alt="Safari Meteocentrale Sonntag" title="IMG_1348.jpg" border="0" width="155" height="232" /></p>
<p>Hier entsprechen jetzt die Werte der iPhone-Wetter-App und die Meteocentrale am besten dem realen Ergebnis.<br />
Weather Pro liegt wieder einmal daneben, was mich jetzt aber nicht wirklich überrascht, denn nur für die wenigsten Orte gibt es eine Station in vertretbarer Entfernung. Bei Seine sieht es auch nicht besser aus, obwohl dieses Programm erstaunlich oft recht gute Werte liefert (es bezieht seine Daten von norwegischen Wetterdiensten).</p>
<p>Alle Programme zeigen Nebel an, was auch recht gut passte. Es war zwar nicht viel Nebel, aber er war sichtbar.</p>
<h3>Und jetzt?</h3>
<p>Nichts weiter. Der direkte Vergleich zeigt in diesem Beispiel, dass die iPhone-Wetter-App deutlich weniger schlimm ist, als oft behauptet.</p>
<p>Trotzdem geht es weiter. Wenn ich daran denke, werde ich noch ein paar weitere Vergleiche an unterschiedlichen Orten machen und hier einstellen.</p>
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		<title>Hilfe, mein iPhone frisst den Akku!</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/10/hilfe-mein-iphone-frisst-den-akku/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 18:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[EDV-Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[fehler]]></category>
		<category><![CDATA[ios5]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag lungert jetzt seit dem Release von iOS5 unfertig in MarsEdit herum. Da es jetzt schon diverse Spekulationen und auch Tipps an anderen Stellen gibt habe ich ihn mal schnell veröffentlicht. Mit iOS5 werden einige iPhone-Anwender festgestellt haben, dass &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/10/hilfe-mein-iphone-frisst-den-akku/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag lungert jetzt seit dem Release von iOS5 unfertig in MarsEdit herum. Da es jetzt schon diverse Spekulationen und auch Tipps an anderen Stellen gibt habe ich ihn mal schnell veröffentlicht.</p>
<p>Mit iOS5 werden einige iPhone-Anwender festgestellt haben, dass der Akku Ihres geliebten Gadgets plötzlich recht schnell und in sehr ungewohnter Weise an Energie verliert. Betroffen davon sind die ganz neuen 4S wie auch die Vorgänger bis hinunter zum 3GS.</p>
<p>Keine Bange, es ist nichts kaputt, es ist nur ein Bug im iOS.<span id="more-840"></span>Ich habe hier zwei Lösungen, die das Problem bisher in den mir bekannten Fällen auch gelöst haben.</p>
<h2>Ortungsdienste</h2>
<p>Wer während der Beta-Phase von iOS5 ein wenig aufmerksam im Internet unterwegs war, dem ist aufgefallen, dass es bereits Berichte über Probleme mit einem erhöhten Stromverbrauch gab. Auch eine Lösung wurde bereits genannt.</p>
<p>Erschreckend ist die Tatsache, dass dieser Fehler in der fertigen Version von iOS5 auch noch vorhanden war. Die Lösung ist aber einfach.</p>
<p>Die Ursache liegt in den Ortungsdiensten vergraben, genauer beim Ortungsdienst für die automatische Umschaltung der Zeitzonen. Ich zeige nachfolgend kurz, wie das Problem gelöst werden kann (allerdings mit der Nebenwirkung, dass beim Wechsel der Zeitzone diese nicht mehr automatisch umgestellt werden kann).</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_1312.jpg" alt="Einstellungen" title="IMG_1312.jpg" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Zuerst werden die &#8220;Einstellungen&#8221; von iOS geöffnet und die &#8220;Ortungsdienste&#8221; angetippt.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_1313.jpg" alt="Einstellungen Ortungsdienste" title="IMG_1313.jpg" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Hier wird jetzt ganz nach unten gescrollt und auf die &#8220;Systemdienste&#8221; getippt.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_1314.jpg" alt="System-Ortungsdienste" title="IMG_1314.jpg" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Hier kann jetzt zuerst überprüft werden, ob man selbst überhaupt von dem Problem betroffen ist. Wenn vor dem Schalter von &#8220;Zeitzone einstellen&#8221; ein lila Symbol zu sehen ist und dieses auch nach Minuten nicht verschwindet, ist hier die Ursache für den hohen Stromverbrauch. Das iPhone führt eine permanente Lokalisierung durch. Da der GPS-Empfänger technisch bedingt leider recht viel Energie benötigt kommt es zu einer deutlich beschleunigten Entladung des Akkus.</p>
<p>Ein einfaches Abschalten der &#8220;Zeitzone einstellen&#8221;-Funktion behebt das Problem.</p>
<p>Man sollte sich allerdings merken, dass man diese Einstellung vorgenommen hat um sie bei einem künftigen Update von iOS mit entsprechender Fehlerkorrektur wieder aktivieren zu können, denn der automatische Wechsel der Zeitzone ist schon sehr bequem. Allerdings dürften nur die wenigsten Anwender regelmäßig von dieser Funktion profitieren.</p>
<h2>Kontakte</h2>
<p>In den letzten Tagen gab es diverse Berichte, dass auch ein kaputter Sync der Kontakte in der iCloud eine schnelle Entladung zur Folge haben kann. In diesem Fall versucht das iPhone ständig einen defekten Kontakt abzugleichen, scheitert, versucht es wieder, scheitert und so weiter.</p>
<p>Auch hier gibt es einen einfachen Trick zur Lösung. Dazu werden einfach die &#8220;Einstellungen&#8221; und dann die &#8220;iCloud&#8221; geöffnet.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_1315.jpg" alt="iCloud-Einstellungen" title="IMG_1315.jpg" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Den Schalter hinter &#8220;Kontakte&#8221; ausschalten. Das iPhone entfernt daraufhin alle Kontakte aus seiner lokalen Datenbank. Ist dies geschehen, kann danach der Schalter wieder eingeschaltet werden um die Kontakte wieder auf das Gerät zu übertragen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stress mit einem instabilen Finder unter OS X Lion</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/08/stress-mit-einem-instabilen-finder-unter-os-x-lion/</link>
		<comments>http://pjoerk.de/2011/08/stress-mit-einem-instabilen-finder-unter-os-x-lion/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 09:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[EDV-Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[dropbox]]></category>
		<category><![CDATA[lion]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat noch das Problem? Seit Lion kommt es immer wieder zu komischen Effekten. Der Finder reagiert nicht oder plötzlich generieren diverse Prozesse eine gigantische Prozessorauslastung? Hier mal mein Versuch zur Erklärung…Ich habe seit dem Upgrade des Systems auf Lion &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/08/stress-mit-einem-instabilen-finder-unter-os-x-lion/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat noch das Problem? Seit Lion kommt es immer wieder zu komischen Effekten. Der Finder reagiert nicht oder plötzlich generieren diverse Prozesse eine gigantische Prozessorauslastung? Hier mal mein Versuch zur Erklärung…<span id="more-826"></span>Ich habe seit dem Upgrade des Systems auf Lion bisweilen im Finder nicht nur Abstürze, sondern auch Prozesse, die plötzlich Amok zu laufen scheinen.</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/08/Bildschirmfoto-2011-08-13-um-18.31.17.png" alt="Prozesse laufen Amok" title="Bildschirmfoto 2011-08-13 um 18.31.17.png" border="0" width="600" height="450" /></p>
<p>Der obere der beiden Prozesse stammt von der DropBox. Halten wir das einmal fest.</p>
<p>Dann hatte ich die Tage einen ziemlich fulminanten Absturz des Finders. Dieser reagierte überhaupt nicht mehr und es bleib nur ein Neustart per Power-Taste.</p>
<p>Ein weiteres Problem: Bisweilen verschwanden alle Ions vom Desktop und tauchten wieder auf. Ein Zeichen, dass der Finder abgeschossen wurde und neu gestartet ist.</p>
<p>Und dann schaut man im Internet in die Runde und stellt fest, dass offenbar alle Leute, die über Probleme mit dem Finder klagen irgendwann einmal in der Vergangenheit bereits über die Verwendung von Dropbox geschrieben haben.</p>
<p>Weil ja so viele Zufälle nicht sein können, findet man bei Dropbox entsprechende <a href="http://forums.dropbox.com/topic.php?id=43100" target="_blank">Einträge im Forum</a> und auch eine aktuelle Beta-Version die speziell für Lion angepasst ist.</p>
<p>Also einfach einmal die Beta-Version herunterladen, Dropbox auf dem Mac schliessen und die Beta installieren. Wichtig! Bevor man Dropbox startet erst einmal im Terminal &#8220;killall Finder&#8221; eingeben (oder alternativ den Mac neu starten) und danach dann Dropbox starten.</p>
<p>Und plötzlich läuft der Finder stabil…</p>
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		<item>
		<title>Time Machine Backup wird nicht automatisch ausgeworfen</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/07/time-machine-backups-wird-nicht-automatisch-ausgeworfen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 22:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[EDV-Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[lion]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Installation von Lion kann es passieren, dass auf Macs die Time Machine nutzen das grüne Time-Machine-Backup-Laufwerk nicht mehr automatisch nach dem Backup ausgeworfen wird.Die Ursache für dieses Verhalten ist die Indizierung von Spotlight. Normalerweise wird oben in der &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/07/time-machine-backups-wird-nicht-automatisch-ausgeworfen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Installation von Lion kann es passieren, dass auf Macs die Time Machine nutzen das grüne Time-Machine-Backup-Laufwerk nicht mehr automatisch nach dem Backup ausgeworfen wird.<span id="more-821"></span>Die Ursache für dieses Verhalten ist die Indizierung von Spotlight. Normalerweise wird oben in der Menüleiste in der Spotlight-Lupe mit einem pulsierenden Punkt angezeigt, dass Spotlight eine Indizierung durchführt. Nach dem Upgrade auf Lion passiert das auch, allerdings verschwindet der Punkt danach.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Prozesse-Spotlight-nach-Lion.png" alt="Prozesse Spotlight nach Lion" title="Prozesse Spotlight nach Lion.png" border="0" width="600" height="456" /></p>
<p>Wenn man die Prozesse aufruft, fallen zuerst die ganzen Spotlight-Prozesse auf. Außerdem noch der Prozess &#8220;mds&#8221;, der ebenfalls zu Spotlight gehört. Obwohl es keine Anzeige in der Menüleiste gibt aktualisiert Spotlight den Index auf dem Time-Machine-Laufwerk im Hintergrund weiter – daher kann Mac OS das Laufwerk noch nicht auswerfen.</p>
<p>Diesen Prozess kann man einfach abwarten. Auf dem iMac wurde nach knapp zwei Tagen das Time-Machine-Laufwerk wieder automatisch ausgeworfen. Auf einem Mac Book Pro aktualisiert er noch fleissig.</p>
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		<title>Jetzt spricht er auch noch</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 09:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[EDV-Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[lion]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>
		<category><![CDATA[sprachausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt spricht er auch noch. Der Mac. Sogar einigermaßen verständlich. Bisher gab es ja nur englische Stimmen für die Text-to-Speech-Funktion. Mit Lion gehört diese Einschränkung jetzt der Vergangenheit an. Ich habe den gestrigen Eintrag einmal vollständig von Lion vorlesen lassen &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/07/jetzt-spricht-er-auch-noch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt spricht er auch noch. Der Mac. Sogar einigermaßen verständlich. Bisher gab es ja nur englische Stimmen für die Text-to-Speech-Funktion. Mit Lion gehört diese Einschränkung jetzt der Vergangenheit an.</p>
<p><span id="more-814"></span></p>
<p>Ich habe den gestrigen Eintrag einmal vollständig von Lion vorlesen lassen und eine Audio-Datei daraus erstellen lassen. Höret und staunet.</p>
	<audio id="wp_mep_1" src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Test-für-Text-to-Speech.m4a"     controls="controls" preload="none"  >
		
		
		
		
		
		
		
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			<param name="movie" value="http://pjoerk.de/wp-content/plugins/media-element-html5-video-and-audio-player/mediaelement/flashmediaelement.swf" />
			<param name="flashvars" value="controls=true&amp;file=http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Test-für-Text-to-Speech.m4a" />			
		</object>		
	</audio>
<script type="text/javascript">
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	$('#wp_mep_1').mediaelementplayer({
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		,features: ['playpause','current','progress','duration','volume','tracks','fullscreen']
		,audioWidth:,audioHeight:
	});
});
</script>

<p>Da habe ich schon deutlich schlechtere Versuche gehört. Klar, es gibt die eine oder andere Stelle an der die Maschine klar an ihre Grenzen stößt, aber im Großen und Ganzen könnte man damit sicherlich arbeiten, wenn man optisch eingeschränkt ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Roarrrrr! Oder: Wie? Schon fertig?</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/07/roarrrrr-oder-wie-schon-fertig/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 20:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[EDV-Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[lion]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>
		<category><![CDATA[update]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Löwe ist los. Bei Apple schon seit ein paar Tagen, hier erst seit ein paar Minuten/Stunden. Meine Erfahrungen mit dem Upgrade. Ich habe ja vor einiger Zeit von Distributions-Upgrade von ubuntu geschrieben und insgesamt war das alles ein ziemliches &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/07/roarrrrr-oder-wie-schon-fertig/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Löwe ist los. Bei Apple schon seit ein paar Tagen, hier erst seit ein paar Minuten/Stunden. Meine Erfahrungen mit dem Upgrade.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Lion-Teaser-im-App-Store.png" alt="Lion Teaser aus dem App Store" title="Lion Teaser im App Store.png" border="0" width="600" height="186" /><span id="more-794"></span>
<p>Ich habe ja vor einiger Zeit von Distributions-Upgrade von ubuntu geschrieben und insgesamt war das alles ein ziemliches Fiasko.</p>
<p>Generell gibt es kaum etwas, dass noch kritischer sein kann als ein Upgrade des Betriebssystems. Und ich rede nicht von einer Neuinstallation, sondern der Installation über eine bestehende Installation. Wenn das dann auch noch auf Produktivsystemen passiert wird es bisweilen wirklich sehr, sehr eklig.</p>
<p>Nun kam also der Löwe von Apple und innerhalb von 24 Stunden nach der Freigabe verzeichnete Apple bereits über eine Million Downloads. Verglichen mit den Downloads waren Meldungen über Probleme erstaunlich selten zu finden – abgesehen natürlich von Problemen, die schon von vornherein bekannt waren und daher einem halbwegs informierten Anwender bekannt gewesen sein sollten. Seit Monaten gibt es bei <a href="http://www.roaringapps.com" target="_blank">RoaringApps</a> eine sehr gute Übersicht über die Kompatibilität einzelner Anwendungen mit Lion.</p>
<p>Auf meinen Systemen gab es zwei Programme, bei denen die Kompatibilität zumindest fragwürdig war. Zum einen die tolle Bildbearbeitung <a href="http://pixelmator.com" target="_blank">Pixelmator</a>. Leider bestätige der Support Probleme mit Lion, die Entwickler wiesen diese aber als nicht reproduzierbar zurück. Trotzdem gab es am gleichen Tag eine Aktualisierung, die Bugs unter Lion behob (die es ja angeblich nicht gab). Dumm daran: wegen eines handwerklich groben Fehlers war das Installationspaket unvollständig und das Programm stürzte beim Start sofort mit einem fulminanten Fehler-Log ab. Der Hersteller warnte und ich wartete.<br />
Das zweite Programm war <a href="http://vmware.com" target="_blank">VMware Fusion</a>. Bei RoaringApps stand, dass es Probleme mit der Verwendung gab. Ich hatte eine Woche vor dem Release von Lion bei VMware nachgefragt, ob es Komplikationen gäbe – mit Verweis auf RoaringApps. Wie bei großen Konzernen mit ausreichender Distanz zum Kunden fiel die Antwort sehr knapp aus.</p>
<blockquote><p>Mac OS X Lion is not yet officially released, hence it is not supported by Fusion 3.x. Once it is officially released, we would be having a version of Fusion which works along with it. After all, our product is a Mac application, so we are gearing up for the release of Lion.</p></blockquote>
<p>Nach der Freigabe von Lion gab es aber einen <a href="http://blogs.vmware.com/teamfusion/2011/07/os-x-lion-spotted-in-the-wild.html" target="_blank">Eintrag im VMware-Blog</a> in dem klar gesagt wurde, dass es mit der aktuellen Version keine Probleme gebe. Dem widersprachen zwar einige Kommentatoren, aber in der Summe überwogen die positiven Stimmen. Also war das Risiko überschaubar. Unverständlich ist aber, wieso sie diese Information in einem Blog verstecken und nicht an die Kunden verschicken, bei denen die Software eingesetzt wird. Statt einer brauchbaren Information gab es nur eine Reihe Einladungen für die diversen Verkaufsveranstaltungen von VMware in der Gegend.</p>
<p>Heute morgen habe ich dann das Upgrade geshoppt. Eine Sache gibt es nicht auf dem Land: schnelles Internet. Also dauerte der Download auch ein paar Stunden. Gegen 17 Uhr war er dann fertig. Eine gute Idee ist es, den Installer an einen sicheren Ort zu kopieren bevor man die Installation startet. Sonst löscht er sich nämlich nach der Installation selbst. Außerdem musste der Installer noch auf mein Mac Book Pro, denn da wäre ein Ausfall nicht sonderlich problematisch gewesen.</p>
<p>Vor der Installation habe ich sicherheitshalber die MobileMe-Synchronisation angehalten und auch die Synchronisierung der Macs untereinander über <a href="http://decimus.net/Synk" target="_blank">Synk</a> gestoppt. Das würde ich übrigens grundsätzlich vorschlagen, denn sonst ist die Gefahr für einen großen Schaden gegeben. Man stelle sich nur vor, dass sich etwas an den internen Verweisen von Verzeichnissen ändert und plötzlich Dateien gelöscht werden.</p>
<p>Jetzt kommt der eigentlich normalerweise gigantische Akt, der dieses Mal aber alles andere als gigantisch war. Setup gestartet, Lizenz abgenickt und schon werden die Dateien auf den Mac kopiert. Nach knappen 8 Minuten startet das Mac Book neu und die eigentliche Installation beginnt. Nach knappen 40 Minuten ist auch schon alles gelaufen. Der Mac startet neu und alles läuft.</p>
<p>Noch schnell die Info zum natürlichen Scrollen bestätigen und fertig. An dieser Stelle nicht erschrecken, wenn der Mac nur noch extrem langsam läuft und etwas schleppend reagiert: durch das Upgrade wird der Spotlight-Index gelöscht und muss neu aufgebaut werden. Das dauerte hier etwas über eine halbe Stunde. Wer aber wie ich die Time Machine laufen hat, darf sich noch auf eine Indizierung des Backups einstellen. Diese dauert oftmals mehrere Stunden, blockiert aber dafür den Rechner nicht ganz so stark.</p>
<p>Ich muss mich aber auch etwas beklagen. Welchen Grund gibt es, auf einem Snow-Leopard-System mit installiertem iTunes 10.4 durch ein Upgrade auf Lion das iTunes durch die Version 10.3.x zu ersetzen?</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/ITunes-Downgrade-durch-Lion.png" alt="iTunes Downgrade durch Lion" title="ITunes Downgrade durch Lion.png" border="0" width="600" height="278" /></p>
<p>Nachdem dieses System also problemlos aktualisiert werden konnte, war ich bereit das Schicksal ein weiteres Mal herauszufordern. Also gleiche Prozedur auf einem iMac. Und auch hier verlief alles exakt so wie vorher auch schon. Keine Fehler, das System startet, alle Benutzer sind noch vorhanden, alles läuft.</p>
<p>Kommen wir aber zum eigentlich spannenden Punkt: VMware fusion läuft auch. Tadellos sogar. Das war neben einem Totalausfall des Systems meine größte Sorge.</p>
<p>Leider gibt es aber auch kleinere kosmetische Problemchen. Die Batches an Symbolen im Dock sind etwas schwer lesbar, wenn das Dock an der Seite platziert wird.<br />
Wenn aber ein Software-Entwickler aufgrund von Sonderfunktionen, die er benötigt das Batch-Symbol nachbaut, dann sieht es jetzt ein bisschen merkwürdig aus:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Gemischtes-Dock.png" alt="Gemischtes Dock unter Lion" title="Gemischtes Dock.png" border="0" width="327" height="75" /></p>
<p>Nach dem Update sichert Time Machine übrigens etwas über 10 GiB an veränderten Dateien:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/TM-Sicherung-nach-Lion-Upgrade.png" alt="TM-Sicherung nach Lion-Upgrade" title="TM-Sicherung nach Lion-Upgrade.png" border="0" width="374" height="142" /></p>
<p>Ich habe seit vielen, vielen Jahren geschäftlich mit IT-Systemen zu tun. Ich habe schon alle Arten von Systemen sterben sehen und Upgrades erlebt, die sich zu einem fulminanten Fiasko entwickelten. Noch nie habe ich aber eine dermaßen unkomplizierte Upgrade-Prozedur erlebt. Man darf ja nicht vergessen, dass auf dem Mac die Aktualisierung von einem System 10.6 auf ein System 10.7 unter Windows einer Aktualisierung von Windows Vista auf Windows 7 entspricht. Es handelt sich also um ein wirklich großes Update. Ich bin wirklich begeistert.</p>
<p>Kommen wir zu den positiven und nicht so positiven Dingen, die mir nach ein paar Minuten mit dem neuen System aufgefallen sind:</p>
<p>Pro</p>
<ul>
<li>Das &#8220;natürliche Scrollen&#8221; ist eine logische Konsequenz aus der Verwendung von TouchPads. Zuerst ist es ungewohnt, aber nach einer Viertelstunde fragt man sich, wie man jemals anders gearbeitet hat.
<li>Für Nutzer des Dashboards wird es einfacher. Einfach zur Seite wischen und schon tauchen die Widgets auf. Ich verwende die Widgets sehr gerne und diese Geste hilft mir sehr – nur die Luftpolsterfolie finde ich etwas arg unpassend.
<li>Es gibt deutsche Stimmen für Text-To-Speech. Der Download ist mit über einem GiB zwar etwas heftig, aber es lohnt sich, wenn man mit dieser Funktion &#8220;spielen&#8221; will.
<li>Das neue Mail mit seiner Sammel-Inbox ist erst etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch daran gewöhnt man sich sehr, sehr schnell. Wer Angst vor Veränderung hat, der kann die alte Ansicht umschalten.
<li>Die automatische Versionierung von Dokumenten ist absolut großartig. Leider hinken ein paar Entwickler noch hinterher, so dass hier außer den iWork-Anwendungen und OmniGraffle Pro keine andere Anwendung es derzeit zu unterstützen weiss.
<li>Ich mag es auch sehr, dass der Status einer Anwendung beim Beenden gespeichert wird. Macht man sie wieder auf, ist alles wieder so wie vorher. Auch über einen Neustart hinaus.
<li>Die neuen Wischgesten sind nett. Leider stirb damit die Option im Finder mit Gesten durch die Klick-Historie zu wechseln. Das kann man einstellen, aber dann werden die anderen Gesten etwas chaotisch und der &#8220;rote Faden&#8221; geht ein wenig verloren. Ich versuche es erst einmal mit der Standard-Einstellung.
</ul>
<p>Contra</p>
<ul>
<li>Es ist alles irgendwie etwas Grau. Die Icons im Finder sind es und an verschiedenen anderen Stellen ist es mir auch aufgefallen
<li>Was soll das komische Leder-Design im Adressbuch und im iCal? Das muss doch nun wirklich nicht sein. Die Zeiten des Lotus-Organizer sind doch eigentlich vorbei.
<li>Launchpad. Was genau soll ich damit?
<li>iChat verhielt sich etwas merkwürdig. Er weigerte sich vehement online zu gehen. Erst als ich das facebook-Jabber deaktiviert habe gingen die anderen Konten online. Das ging vorher auch nicht, wenn man die Option zum gemeinsamen Status deaktivierte. Das Verhalten war ziemlich merkwürdig. Auf dem iMac funktionierte der Login denn auf Anhieb.
<li>Gar nicht geht die Änderung der Schnellansicht von leicht transparentem Schwarz auf ein wenig kontrastierendes Grau. Das halte ich für einen Fehlgriff
</ul>
<p>Soviel zu diesem Thema. Jetzt gehe ich erst einmal ein bisschen mit den Kätzchen spielen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>OpenStreetMap? Geh&#8217; mir weg damit!</title>
		<link>http://pjoerk.de/2011/07/openstreetmap-geh-mir-weg-damit/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 20:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pjoerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[kartographie]]></category>
		<category><![CDATA[norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[openstreetmap]]></category>
		<category><![CDATA[osm]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit werden immer wieder regelrechte Lobeshymnen auf das OpenStreetMap-Projekt gesungen. Die Präzision der Karten, die Details und das auch kleinste Wege nebst Wanderwegen vorhanden sind, soll diese Karten von allen anderen nach oben hin abheben. Für Ballungszentren &#8230; <a href="http://pjoerk.de/2011/07/openstreetmap-geh-mir-weg-damit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit werden immer wieder regelrechte Lobeshymnen auf das OpenStreetMap-Projekt gesungen. Die Präzision der Karten, die Details und das auch kleinste Wege nebst Wanderwegen vorhanden sind, soll diese Karten von allen anderen nach oben hin abheben. Für Ballungszentren mag das richtig sein, aber ich habe direkt ein Beispiel gefunden, wo diese Karten leider komplett untauglich sind.<span id="more-786"></span>Im nächsten Jahr wäre eine Tour nach Norwegen vielleicht ganz nett, genauer auf die Lofoten. Zuletzt war ich vor gut 15 Jahren dort und daher ist es mehr als  überfällig.</p>
<p>Was will ich da? Unter anderem zu fotografisch interessanten Spots – von denen es dort mehr als ausreichend gibt – wandern und dann dort fröhlich rumknipsen und Video-Footage sammeln. Was daraus dann vielleicht werden könnte verrate ich noch nicht.</p>
<p>Die Tage bin ich auf der Suche nach Unterstützung durch die EDV bei der Planung auf <a href="http://itunes.apple.com/de/app/trailrunner-mini/id415987098?mt=12" target="_blank">Trailrunner mini für den Mac</a> gestossen. Es ist komplett reduziert auf die wesentlichen Funktionen, die für die Planung von Routen vorab benötigt werden, inklusive Darstellung der Höhenprofile, also ziemlich genau das, was man braucht, wenn man ein paar Kilo Ausrüstung durch die Gegend schleppen will.</p>
<p>Zur eigentlichen Planung kam es aber gar nicht. Der Grund ist die unterirdische Qualität der verfügbaren Karten. Trailrunner mini verwendet ausschließlich das Material von OpenStreetMap, das kostenlos verwendet werden kann.<br />
So schön ich Trailrunner mini finde, in diesem Punkt muss ich auch den Entwickler etwas kritisieren, dass er für eine Anwendung, die primär für die Planung von Wanderungen und dergleichen gedacht ist, lediglich eine Kartenbasis verwendet, die dann auch nicht auf diesen Bereich spezialisiert ist. In Düsseldorf oder Berlin will man nicht wandern.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Trailrunner-mini.png" alt="Trailrunner mini" title="Trailrunner mini.png" border="0" width="600" height="365" /></p>
<p><a href="http://trailrunnerx.com/german.html" target="_blank">Von Trailrunner gibt es noch eine andere (große) Version</a>, die auch andere Karten unterstützt. Welche das sind und ob die Karten besser sind vermag ich nicht zu sagen. Das Programm habe ich nicht getestet, denn es ist ein ziemliches Feature-Monster. Es geht hier auch überhaupt nicht um das Programm als solches, denn ich hätte vorher ja einmal bei OpenStreetMap.org schauen können, was die Abdeckung ergibt.</p>
<p>Kommen wir also zu OpenStreetMap. Durchs Austvågøya geht ein Wanderweg, der an der Straße 888 gegenüber vom Nordpollen beginnt und zwischen Gjersvoll und Delp endet. Damit fingen die Probleme aber schon an. OpenStreetMap kennt nur Delp und leider sonst gar nichts.</p>
<p>Ich habe hier einmal einen Ausschnitt aus der Karte von OSM:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Umgebung-Straumnes-OSM.png" alt="Die Umgebung von Straumnes in OpenStreetMap" title="Umgebung Straumnes OSM.png" border="0" width="600" height="498" /></p>
<p>Links im Bild die Kreuzung ist der Ort Straumnes, der in der OSM-Karte nicht einmal erwähnt wird. Der Ort Delp liegt rechts außerhalb dieses Kartenausschnitts, ist nicht eingezeichnet und wird auch an einer falschen Position markiert.</p>
<p>Sucht man nach Straumnes, dann sieht die Karte so aus:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Straumnes-auf-OSM.png" alt="Straumnes wird auf den OSM-Karten falsch markiert" title="Straumnes auf OSM.png" border="0" width="600" height="353" /></p>
<p>Wir erinnern uns, dass Straumnes genau dort liegt, wo die Straßenkreuzung zu sehen ist und definitiv nicht an der Stelle des Pfeils. Es gibt auch wieder keine Ortsangabe.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Umgebung-Straumnes-GoogleMaps.png" alt="Die Umgebung von Straumnes in Google Maps" title="Umgebung Straumnes GoogleMaps.png" border="0" width="600" height="342" /></p>
<p>Es sind nicht nur einige Orte eingetragen, sondern man sieht auch direkt, dass augenscheinlich alle Straßen erfasst wurden, die zumindest mit dem Auto befahrbar sind. Bei OpenStreetMap sieht das leider nicht ansatzweise so aus. Auch Informationen zum Gelände (grüne Flächen) sind vorhanden, damit kann OSM auch nicht dienen.</p>
<p>Die Gegend habe ich mir dann auch im Navigon Navigator anzeigen lassen. Google verwendet ja primär die Kartendaten von TeleAtlas (aka tomtom) und Navigon die meist besseren Daten von Navteq.</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Umgebung-von-Straumnes-Navigon.png" alt="Die Umgebung von Straumnes im Navigon Navigator" title="Umgebung von Straumnes Navigon.PNG" border="0" width="320" height="480" /></p>
<p>Wie bereits erwartet enthält diese Karte noch viel mehr Straßen und auch der Ort Straumnes ist mit seiner Ausdehnung erkennbar. Damit kann man leben.</p>
<p>Die kleineren Orte finden aber beide Systeme auch nicht. Aber die Lofoten sind so gut erfasst, dass man auch Nebenstraßen befahren kann.</p>
<p>Halten wir also fest: Gegen die kommerziellen Karten von TeleAtlas und Navteq hat OpenStreetMap leider überhaupt nichts entgegenzusetzen.</p>
<p>Wer nun aber auf den Gedanken kommt, dass es vielleicht gar keine brauchbaren Karten von der gesamten Region gibt und die Norweger ein ähnlich gespaltenes Verhältnis zur Kartographie haben wie die Griechen, der irrt.</p>
<p>Anders als in Deutschland, wo die Tatsache, dass eine Leistung mit Steuergeldern bezahlt wurde eben genau nicht automatisch dazu führt, dass die Zahler diese Daten auch nutzen können, stellen die Norweger das gesamte Land in Form von <a href="http://www.norgeskart.no" target="_blank">topografischen Karten kostenlos im Internet zur Verfügung</a>. Die Auflösung ist großartig und man kann sich die Karten auch kostenlos als Geo-JPEG herunterladen.</p>
<p>Schauen wir uns doch die Gegend um Straumnes einfach einmal an:</p>
<p><img src="http://pjoerk.de/wp-content/uploads/2011/07/Umgebung-Straumnes-Norgeskart.png" alt="Die Umgebung von Straumnes auf Norgeskart" title="Umgebung Straumnes Norgeskart.png" border="0" width="600" height="360" /></p>
<p>Das sieht doch schon deutlich besser aus. Alle Straßen, alle Orte, Wanderwege, Höhenlinien, Geländebeschaffenheit, Seen und Teiche, alles.</p>
<p>Ich bin überfragt, was die Verwendbarkeit dieser Daten im Rahmen von OSM angeht, ob es Bestrebungen gibt auf diese Daten zuzugreifen oder nicht. Das ist mir allerdings auch ziemlich egal.<br />
Gerade die Lofoten gehören zu den Orten, die sehr gerne zum wandern in atemberaubender Natur aufgesucht werden (von den Anglern mal abgesehen). Es ist vollkommen unverständlich, dass es bei OSM nur Karten in der Qualität eines entvölkerten Entwicklungslandes gibt.</p>
<p>Es ist echt erschreckend, wie unvollständig OpenStreetMap in diesem Bereich ist. Es ist noch nicht einmal möglich diese Karten hier als Navigationsbasis für das Auto zu verwenden, weil einfach viel zu wenig Straßen bekannt sind und daher für die Navigation ungeeignet sind. Für Fußgänger oder Radfahrer ist OpenStreetMap ein Totalausfall.</p>
<p>Ich würde mir jetzt wünschen, in Software, die man zur Planung von Wanderungen verwenden soll, auch entsprechendes Kartenmaterial vorzufinden. Die Software dafür muss Geld kosten? Kein Problem! Die Karten sind nicht kostenlos verfügbar? Kein Problem! Der Status Quo ist leider eine ziemliche Enttäuschung. Also doch wieder Karten auf Papier verwenden, die geplanten Wege einzeichnen und mit Höhenlinien rumrechnen und dann entscheiden welche Wege man sich zutraut und in welcher Reihenfolge. Schade, das wäre mal eine hilfreiche Anwendung der EDV gewesen…</p>
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